Unterricht

Unterricht an der Karl-Georg-Haldenwang-Schule

Gemeinsamer Unterricht – individuelle Förderung.

Begünstigt durch den zentralen Standort der Schule wird der Leitsatz „Selbstverwirklichung in sozialer Integration“ zur praktizierten Selbstverständlichkeit. Daraus erwächst das Ziel, Kinder und Jugendliche
mit Handicap auf ein so selbständig wie möglich zu führendes Leben
als erwachsene Menschen vorzubereiten.

Dabei geht es auch um die Verwirklichung der gleichberechtigten Teilhabe dieser Menschen an allen Bereichen unserer Gesellschaft. Dies erfordert eine breit angelegte schulische Bildung und Erziehung zur Vorbereitung auf nahezu alle Lebensbereiche, um die Wahlmöglichkeit und die Teilhabe für Menschen mit Lernschwierigkeiten zur selbständigen Gestaltung des Lebens in der Gesellschaft zu gewährleisten.

Die Lehrerinnen und Lehrer der Karl-Georg-Haldenwang-Schule und ihrer Partnerschulen, die in den aktuellen Kooperationsklassen eingesetzt sind, haben die folgenden Arbeitsgrundlagen in gemeinsamen
Sitzungen über einen zweijährigen Zeitraum hinweg erstellt.

Sie sollen der Sicherung unserer Erfahrungen, der Orientierungshilfe für neue Kolleginnen und Kollegen sowie als Gesprächsgrundlage für das Errichten neuer Kooperationsklassen dienen.

In der Schule wird die Bezeichnung „Kooperationsklasse“ statt „Außenklasse“ verwendet, weil sich die Partner „mittendrin“ bewegen, sich auf Augenhöhe begegnen und man sich mit der Partnerklasse als „eine Klasse“ sieht.

Es geht im Wesentlichen darum, langjährige Erfahrungen zu sammeln, auszuwerten, und festzuhalten, welche Rahmenbedingungen, welche Teamstrukturen und welche Unterrichtsmethoden optimale Voraussetzungen für gemeinsamen Unterricht in einer Kooperationsklasse bietet.

Unterrichtsprinzipien

Mit Bezug zu dem Bildungsplan (Sich von Grundsätzen leiten lassen S.10 f. BW 2009) und den Leitsätzen der Schule

  • "Alle am Schulleben Beteiligten begegnen sich in gegenseitiger Wertschätzung. Kollegiale Strukturen, Teamarbeit und Raum für Austausch ermöglichen ein Lern- und Arbeitsklima, aus dem die Motivation für die alltäglichen Herausforderungen erwächst".
  • Unserer Schülerschaft mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen bieten wir eine lebensweltorientierte Bildung, die sich im Alltag bewährt.
  • "Individuelle Förderung zielt neben der Vermittlung von Wissen und Kenntnissen auf die Hinführung zur Selbstverwirklichung in sozialer Integration."
  • "Der Maßstab unseres pädagogischen Wirkens orientiert sich am Entwicklungspotenzial jedes einzelnen Schülers."

haben wir für unsere Schule Unterrichtsprinzipien abgeleitet:

Erweiterung der Handlungskompetenz

Ziel des Unterrichts ist die Erweiterung der Handlungskompetenz, mit einem hohen Anteil an Eigenaktivität und Selbsttätigkeit der Schüler und Schülerinnen am Unterrichtsgeschehen.


Selbstbestimmtes Handeln der Schülerinnen und Schüler im Unterricht zu initiieren, zu unterstützen und einzufordern, realisiert sich im Kontext individueller Handlungsmöglichkeiten der Schüler und Schülerinnen, deren Aneignungsmöglichkeiten und Tätigkeitsniveau.
Inhaltlich, methodisch, strukturell werden im Unterricht im Wesentlichen 4 Handlungsphasen berücksichtigt:

  • Handlungsmotivation
  • Handlungsplanung
  • Handlungsrealisierung
  • Handlungsreflektion


Die Lehrerinnenrolle ist bestimmt durch das Niveau der notwendigen Unterstützung, welche die Schüler und Schülerinnen in der Entwicklung ihrer Handlungskompetenz benötigen. Der Prozess verfolgt das Ziel den Grad der Unterstützung zunehmend zu verringern und gestaltet sich in der:

  • stellvertretende Ausführung
  • Anregung
  • Anleitung
  • Kontrolle/Korrektur
  • Begleitung/Sicherung von Bedingungen und Strukturen

Mit geeigneten Sozialformen soll die Unterstützung von Mitschülern und Mitschülerinnen übernommen werden. Durch die gegenseitige Unterstützung in den einzelnen Handlungsphasen oder im gegenseitigen Ergänzen, indem einzelne Handlungselemente differenziert gestaltet und von einzelnen Schüler/Schülerinnen, bzw. Teilgruppen übernommen werden.

»Die Schule fördert selbsbestimmtes Handeln, wo immer es möglich ist, und trägt zu weitgehender Ablösung von unmittelbarer Hilfe durch Bezugspersonen bei. Selbstbestimmung wird dabei nicht an ein Mindestmaß . an Leistungsfähigkeit gebunden.« (BP BW 2009, S.10)

Lebensweltlicher Bezug

Der lebensweltliche Bezug der Themen stellt ein zentrales Kriterium dar.


Dabei ist, die Schülerinnen und Schüler betreffend, insbesondere zu beachten:

  • die Familiensituation (personell und sozial)
  • die Wohn- und Lebenssituation
  • der kulturelle Hintergrund
  • der „Bewegungs- und Aktionsradius“
  • die sozialen Bezüge und Interessen (Personen, Aktivitäten)
  • die Mobilität

Um Unterrichtsinhalte für die Schülerinnen und Schüler bedeutsam und interessant werden zu lassen, sollen die obigen Punkte als Orientierungshilfe für den Unterricht gelten. Da diese Punkte in ihrer Ausprägung je nach Schüler sehr unterschiedlich aussehen können, ist ein vielfältiger und differenzierter Unterricht unerlässlich.

»Die Schule orientiert sich bei der Planung und Gestaltung ihrer Arbeit an den Prinzipien der lebensweltorientierten Bildung, die sich einerseits auf die Bedingungen des einzelnen Lebens und andererseits auf kulturell zu vermittelnde Werte, Vorstellungen, Inhalte und Kompetenzen bezieht. Lebensweltorientierter Unterricht orientiert sich an existenziellen Perspektiven: der Lebenslage der Schülerinnen und Schüler, also den konkreten Verhältnissen und Bezügen, in denen diese leben, und ihrer Lebensgeschichte; den möglichen Lebensperspektiven und dem eigenen Erleben der Schülerinnen und Schüler, ...« (BP BW, 2009, S.10)

Individuelle Lernziele

Das Prinzip der äußeren und inneren Differenzierung soll den individuellen Lernzielen der SchülerInnen Rechnung tragen


Dazu basiert die Planung von Unterricht auf den individuellen Förderplänen der einzelnen Schülerinnen und Schüler. Diese berücksichtigen die vorhandenen und zu erwerbenden Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler sowie deren Interessen und Anliegen als auch die ihrer Eltern und anderer Kooperationspartner.

Unterricht wird primär in der Klasse organisiert. Um in einem zieldifferenten Unterricht als Klasse zu einem Thema arbeiten zu können, müssen die in den einzelnen Förderplänen festgelegten Ziele miteinander in Beziehung gesetzt werden. Dabei werden die Lernvoraussetzungen, -möglichkeiten und Erziehungsziele der einzelnen Schülerinnen und Schüler berücksichtigt. Dies erfordert ein hohes Maß an innerer Differenzierung bezüglich:

  • zeitlichem Umfang
  • Schwierigkeitsgrad
  • Intensität der Hilfen
  • Material, Medien und Hilfsmittel
  • Unterrichtsform
  • Methoden
  • Sozialform
  • Aneignungsebenen
  • Individueller Kommunikationsformen

Äußere Differenzierung erfolgt durch die Bildung von fächerspezifischen Lerngruppen, in welchen dem gemeinsamen Lernaspekt mehr Raum gegeben wird.

»Die Planung von Unterricht, außerunterrichtlichen Veranstaltungen und Vorhaben für die Klasse basiert auf den individuellen Plänen der einzelnen Schülerinnen und Schüler. Unterricht in der Schule für Geistigbehinderte oder an anderen Förderorten wird jedoch primär als Unterricht in der Klasse realisiert.[...] Dies erfordert neben der Berücksichtigung von Aneignungsmöglichkeiten in hohem Maße die Öffnung von Unterricht im Sinne einer Differenzierung nach verschiedenen Kriterien wie etwa zeitlichem Umfang, Schwierigkeitsgrad, Intensität der Hilfen, Medien, Methoden oder Sozialformen.« (BP BW, 2009, S.16)

Klare Lernstruktur

Der Unterricht bietet den Schülerinnen eine klare Lernstruktur, in Abhängigkeit der Möglichkeiten der Schülerinnen und Schüler zum selbstständigen Lernen und Arbeiten.


Die Unterrichtsstruktur gestaltet den Lern- und Handlungsrahmen, in dem sich die Schülerinnen und Schüler orientieren und in dem sie agieren können. Einflussgrößen bilden:

Individuelle Kompetenzen und Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler, die im Wesentlichen Strukturelemente der zeitlichen Gliederung, des zeitlichen Umfangs und der Komplexität des Unterrichtverlaufs beeinflussen.

  • Konzentrations- und Aufmerksamkeitsspanne (zeitlicher/inhaltlicher Umfang)
  • Sicherung physischer und psychischer Bedürfnisse
  • Komplexität (mehrere ineinandergreifende Phasen?, einzelne aneinandergereihte Inhalte?)
  • individuellen Förderschwerpunkte (unabhängig vom Unterrichtsinhalt)
  • Handlungskompetenz (Rituale, vertraute Aufgabenstellungen ... ⇨ problemlösungsorientierte, transferorientierte Aufgabenstellungen)

Der methodische Grundrhythmus des Unterrichts (Verlaufsformen)

Der Unterrichtsverlauf wird durch Unterrichtsschritte (Phasen mit ihrer jeweils eigenen Funktion) gegliedert. Der methodische Grundrhythmus kennzeichnet die Gliederung in Einstieg/Arbeitsphase/Reflektion.

Der thematische Gang (oder die durch den Unterrichtsinhalt vorgegebene Struktur)

Der Unterrichtsinhalt kann eine Struktur der Erarbeitung vorgeben. Er beschreibt weniger die Sachstruktur, vielmehr eine Lernstruktur, welche die notwendigen Handlungen der Schüler und Schülerinnen erfasst um den Inhalt zu erfassen/die Aufgabe zu realisieren.

»Geplant werden die didaktische Auswahl und die methodische Darbietung der Bildungsinhalte4 sowie die Organisationsstrukturen in einer Klasse im Hinblick auf die konkreten und heterogenen Lernvoraussetzungen und -möglichkeiten der Schülerinnen und Schüler. Der Verknüpfung von Unterricht mit dem jeweiligen Erziehungszielen gilt besondere Aufmerksamkeit.« (BP BW 2009, S.16)

Stärken der SchülerInnen

Der Unterricht setzt an den Stärken der SchülerInnen an.

Der Unterricht bietet einen Rahmen für eine individuelle und an den Ressourcen der Schülerinnen und Schüler orientierte Förderung, um deren Identität und Selbstkonzept positiv zu stärken. Nach dem Prinzip der Individualisierung berücksichtigt der Unterricht daher die unterschiedlichen

  • Interessen
  • Neigungen
  • Motivationen
  • Begabungen
  • Vorkenntnisse und Vorerfahrungen
  • Aneignungsmöglichkeiten und Zugangswege

der Schülerinnen und Schüler.

Dadurch werden Bedingungen und Unterstützungsangebote geschaffen, unter denen Lernen stattfinden kann. Die Schülerinnen und Schüler erproben, nutzen und erfahren ihre persönlichen Stärken, sie erleben sich als selbstwirksam und werden in ihrem Selbstbewusstsein gestärkt. Sie lernen eigene Stärken und Schwächen einzuschätzen, zu verändern und zu akzeptieren. Die Schülerinnen und Schüler erfahren, dass sie in ihrer Verschiedenheit als gleichwertige und gleichberechtigte Persönlichkeiten anerkannt sind. Die Schülerinnen und Schüler entwickeln so ihre Persönlichkeit und eignen sich Kompetenzen an, die sie zur Lebensbewältigung und gesellschaftlichen Teilhabe benötigen.


»Die Schule bietet einen Rahmen für eine individuelle und an den Ressourcen jeder Schülerin und jedes einzelnen Schülers orientierte Förderung.« (BP BW 2009, S.8)

Das Gelernte vertiefen und festigen

Das zu Lernende wird in vielen Verwendungszusammenhängen und Übungsphasen vertieft und gefestigt.


Dazu werden den Schülerinnen und Schülern zu einem Bildungsinhalt vielfältige Lernsituationen geboten. Diese orientieren sich am individuellen Lernstand der einzelnen Schülerinnen und Schüler und ermöglichen diesen ausreichende und unterschiedliche Übungsmöglichkeiten auf verschiedenen Aneignungsebenen:

  • „basal-perzeptive“ Aneignung (durch Fühlen, Schmecken, Sehen, Riechen, Hören, Spüren)
  • „konkret-gegenständliche“ Aneignung (durch aktiven Umgang, Erforschen und Verwenden von Bildungsgegenständen)
  • „anschauliche“ Aneignung (durch das Nutzen von Darstellungen, Modellen, Bildern)
  • „abstrakt-begriffliche“ Aneignung (durch das Nutzen von Symbolen und Zeichen)

Die vielfältigen Erfahrungs- und Übungsmöglichkeiten ermöglichen den Schülerinnen und Schülern Entdeckungen zu machen und Einsichten zu erlangen, ihren Erfahrungsbereich zu erweitern sowie Routinen zu entwickeln, um Handlungsmuster auszubilden.

Phasen des Wiederholens sind im gesamten Unterrichtsverlauf regelmäßig eingeplant, beinhalten gezielte Hilfestellungen durch die Lehrkraft und machen den Schülerinnen und Schülern ihr Fortschritte erlebbar.

»Die Schule schafft in vielen Lernsituationen die Basis für Wiederholungen, Routinen und Rhythmen, um so Handlungsmuster zu bilden.« (BR BW 2009, S.90)

Lernförderliches Lernklima

Der Unterricht findet in einem lernförderlichen Lernklima statt.


Dazu ist der gesamte Schulleben auf allen Ebenen geprägt von:

  • gegenseitigem Respekt
  • verlässlichen Regeln
  • geteilter Verantwortung
  • Gerechtigkeit
  • Fürsorge

Schule ist als Lebensraum gestaltet. Die Stammschule als kleines Dorf lädt dazu ein Leben und Lernen in einem förderlichen Rahmen zu verbinden. Die verschiedenen Fachräume bieten eine klare Struktur und sind funktional eingerichtet. Die Klassenzimmer werden nach den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrkräfte eingerichtet und regen durch ihre Gestaltung zum Lernen an. Alle Räume ermöglichen einen barrierefreien Zugang.

Verlässliche Kommunikationsrituale wie der wöchentliche Klassenrat ermöglichen einen Umgang mit Konflikten in vertrauensvoller Atmosphäre sowie die Aneignung von Strategien zu deren Bewältigung.

Die Schülerinnen und Schüler sind durch die Mitarbeit in der SMV, bei der Erarbeitung der Schul- und Klassenregeln, bei der Ausübung von Klassendiensten sowie bei der Festlegung von individuellen Zielvereinbarungen mit Hilfe des Schülerfragebogens in die gemeinsame Verantwortung genommen und können das Schulleben aktiv mitgestalten. Sie lernen so eine Balance zwischen ihren individuellen Bedürfnissen und den Bedürfnissen der Gemeinschaft herzustellen.

Durch die Präsentation von Lern- und Arbeitsergebnissen in der Klasse, klassenübergreifend beim Geburtstagssingen und auf dem Schulgelände oder bei öffentlichen Festen, wie dem Schulhoffest oder dem Martinsfest, erfahren die Schülerinnen und Schüler Anerkennung und Respekt für ihre Leistungen.

Vermittlung von Methoden- und Medienkompetenz

Der Unterricht beinhaltet die Vermittlung von Methoden- und Medienkompetenz.


Der Vermittlung von Methoden- und Medienkompetenz ist Grundbestandteil unseres Unterrichts. Methodenkompetenz meint dabei in erster Linie die Vermittlung verschiedener Arbeitsformen wie:

  • Einzelarbeit
  • Gruppenarbeit
  • Stationenarbeit
  • Freiarbeit
  • Präsentation
  • Referat
  • Interview

Unter Medienkompetenz verstehen wir das Kennen- und Nutzenlernen von:

  • Internet
  • Film und Fernsehen
  • PC und Peripheriegeräten
  • Whiteboard und Interaktivboard
  • Digitalkamera
  • Diktiergerät
  • diverse Speichermedien

Entscheidend ist hierbei die sinnvolle und kontinuierliche Einbindung in den Unterricht. Dies geschieht fächerübergreifend im alltäglichen Klassenunterricht. Da die „neuen Medien“ ein essentieller Bestandteil der Lebenswelt unserer Schüler sind, sehen wir es als unsere Aufgabe, diese als durchgängiges Element in den Unterricht zu integrieren. Dazu gehören nicht nur das Lernen von Fertigkeiten, Techniken und Bedienungsabläufen, also den Möglichkeiten der Medien, sondern ebenso ein Aufzeigen der Gefahren und eine kritische Hinterfragung von Medien. Speziell die Medienkompetenz wird durch AGs wie die Schülerzeitung und eine klassenübergreifende „Lerngruppe Computer“, bei der ein „Computerführerschein“ erworben wird, gefördert. Ebenso werden in Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern, z.B. der Polizei, pädagogische Angebote bereitet, die die Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler fördern. Um die dortigen Inhalte fachlich vermitteln zu können, besteht für Lehrkräfte die Möglichkeit, neben externen Fortbildungen auch interne Fortbildungen, z.B. zum Umgang mit Interaktivboards, zu besuchen.

»In allen Altersstufen und in unterschiedlichen Themenfeldern im Bildungsbereich Sprache-Deutsch werden den Schülerinnen und Schülern angemessene Inhalte auf zeitgemäßen und verbreiteten Medien vorgestellt. Die Schule hält vielfältige multimediale Zugänge und Medien bereit und fördert den kritischen und verantwortungsvollen Umgang mit Massenmedien.« (BP BW 2009, S.108)